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Akne: Haut und Regulation im Blick

Die Haut ist weit mehr als eine äußere Hülle: Sie schützt vor Kälte, Hitze, Bakterien, Schadstoffen und UV-Strahlung. Gleichzeitig reagiert sie sensibel auf Belastungen wie zu viel Sonne, Stress oder eine ungeeignete Pflege. Hautprobleme zählen weltweit zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Ob trockene Hautstellen, Neurodermitis, Psoriasis oder Pilzerkrankungen – dermatologische Themen betreffen viele Menschen. Bei Jugendlichen steht besonders häufig Akne im Vordergrund.

Akne ist kein reines Oberflächenproblem, sondern ein multifaktorielles Geschehen. Neben Leber, Niere und Darm gehört auch die Haut zu den wichtigen Ausscheidungs- und Regulationsorganen. Belastungen des Organismus können sich daher auch über das Hautbild zeigen. Eine zentrale Rolle spielen hormonelle Veränderungen in der Pubertät sowie Androgene wie Testosteron, die die Talgproduktion anregen. Wenn Talg nicht gut abfließen kann, entstehen Mitesser, Pickel oder Pusteln. In den Talgdrüsengängen finden Bakterien zudem günstige Wachstumsbedingungen; Entzündungen können die Folge sein. Auch Ernährung, Blutzuckerschwankungen, Stress, das Darmmilieu und individuelle Pflegegewohnheiten können das Hautbild beeinflussen.

Aus Sicht der Regulationspharmazie® lohnt sich deshalb ein Blick über die reine Gesichtsreinigung hinaus. Ziel ist es, die Eigenregulation von innen und außen sinnvoll zu unterstützen. Wichtig ist eine Pflege, die die Hautbarriere respektiert: Zu aggressive Reinigung, häufiges Peelen oder stark austrocknende Produkte können die Haut zusätzlich reizen. Ergänzend können Maßnahmen zur Unterstützung von Säure-Basen-Haushalt, Ausscheidungsfunktionen und Darmflora sinnvoll sein. Der Darm wird nicht ohne Grund häufig mit der Haut in Verbindung gebracht. Prä- und Probiotika sowie wertvolle Ballaststoffe können hier wichtige Begleiter sein. Auch Basenbäder mit natürlichen Salzen können die Hautpflege ergänzen und zugleich zur Entspannung beitragen.

Bei Akne ist außerdem eine antientzündliche Ernährung sinnvoll: weniger Zucker, Weißmehl, stark verarbeitete Produkte, Fleisch und Milchprodukte – dafür mehr Gemüse, Obst, Vollkorn und hochwertige Fette. Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel aus Leinöl, Nüssen oder Meeresfisch, unterstützen eine antientzündliche Ernährung. Zink (u.a. aus Hülsenfrüchten und Nüssen) ist für die Hautregeneration und Wundheilung wichtig. Auch Vitamin D sollten Sie im Blick behalten, ohne die Haut durch intensive Sonnenbäder zusätzlich zu belasten. Je nach Bedarf kann eine Ergänzung in Kapsel- oder Tropfenform sinnvoll sein. Passende Produkte und eine individuelle Einschätzung erhalten Sie in unserer Apotheke. Pflanzliche Helfer wie Teebaumöl, Aloe vera, Kamille, Mönchspfeffer, Heilerde oder Pfefferminze können – passend ausgewählt – die Haut zusätzlich unterstützen.

Quelle: Torre GmbH

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