ERNÄHRUNG: Wenn Essen Beschwerden macht
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind häufig Ursache für Magen-Darm-Beschwerden. Durchfall, Übelkeit, Blähungen, Bauchdruck, Kopfschmerzen oder eine verstopfte Nase können Hinweise sein.
Da die Beschwerden oft zeitverzögert auftreten, bleiben Auslöser lange unerkannt. Eine gezielte Abklärung hilft, die Ernährung sinnvoll anzupassen.
Gluten-Unverträglichkeit:
Gluten ist vor allem in Weizen, Gerste, Roggen, Hafer und Dinkel enthalten. Wird die Dünndarmschleimhaut belastet, kann die Aufnahme wichtiger Nährstoffe leiden. Ein erster Schritt zur Diagnose ist ein ärztlicher Bluttest auf Gluten-Antikörper. Auch Mikrobiom, Zustand der Schleimhautbarriere und eine gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen gehören mitgedacht.
Histamin-Unverträglichkeit:
Fisch, Erdbeeren, Nüsse, Käse, Pökelfleisch, Salami, Tomaten und Alkohol können Beschwerden verursachen. Wird Histamin nicht ausreichend abgebaut, reagieren Betroffene z.B. mit Kopfschmerzen, Durchfall, Hautreaktionen oder verstopfter Nase. Ein Ernährungstagebuch hilft als erster Schritt, Muster zu erkennen.
Laktoseintoleranz:
Fehlt Laktase, kann Milchzucker nicht ausreichend gespalten werden. Häufig folgen Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall. Erster Schritt: laktosehaltige Produkte für mindestens eine Woche weglassen. Danach kann ein Atemgastest die Diagnose sichern.
Fruktoseintoleranz:
Bei Fruchtzuckerunverträglichkeit wird Fruktose im Dünndarm nur begrenzt aufgenommen. Beschwerden entstehen oft nach viel Obst und Säften, vor allem aber durch Limonaden, Süßigkeiten oder Fertigprodukte. Auch hier gilt: erst konsequent weglassen, dann klären – zum Beispiel mit einem Atemtest.
Unsere natürlich-Apotheke begleitet mit Blick auf Mikrobiom, Schleimhautbarriere und Nährstoffversorgung – damit Ernährung wieder besser verträglich wird.
Quelle: Torre GmbH